Mittwoch, 5. Februar 2014

Die Rothschilds - J. P. Morgan

John Pierpont Morgan

John Pierpont Morgan
Es war ganz im Plan der Rothschilds, dass der Bankier J. P. sich häufig antisemitsch äußerte und Geschäfte mit anderen jüdischen Banken vermied. Es war in der Wallstreet ein offenes Geheimnis, dass jeder, der Geschäfte mit Juden vermeiden wollte, sich an J. P. Morgan wandte. Wenn man eine jüdische Firma wollte, stand einem Kuhn Loeb & Co. zur Verfügung. Es gibt dennoch mehr als genügend Beispiele, die zeigen, dass J. P. Morgan mit den Rothschilds zusammenarbeitete: Als die US-Regierung 1893 in Bedrängnis kam, da sie infolge eines planwirtschaftlichen Eingriffs in das Geldsystem mit einem Abfluss ihrer Goldreserven zu kämpfen hatte, rettete sie J. P. Morgan mit Rothschild-Gold im Wert von 62 Mio. Dollar.Es liegt nahe, dass die Krise eine Idee der Rothschilds gewesen war, da der damalige Präsident Grover Cleveland ein Mitglied der Demokraten gewesen war, einer Partei, die seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts von Rothschild-Agenten unterwandert wurde und die auch von J. P. Morgan selbst unterstützt wurde. Die New York Times schrieb im Oktober 1864: 

"Der berüchtigte unumstrittene Führer der Demokratischen Partei in Chicago (auf der Parteiversammlung) war Agent der Rothschilds. Ja, die große demokratische Partei ist so weit gesunken, dass sie ihren Führer in einem Agenten ausländischer jüdischer Bankiers suchen muss."

Erst die inflationäre, planwirtschaftliche Politik des Präsidenten brachte die Regierung in Bedrängnis und machte sie von J. P. Morgan abhängig. Genau wie die Rothschilds bei der Bank of England baute sich Morgan einen großen Einfluss auf die zentrale Anlaufstelle für Geld dadurch auf, dass er sie rette.

1907 sollte Morgan eine weitere Finanzkrise auslösen, die als Argumentationsgrundlage für die Gründung der Federal Reserve dienen sollte. "Finanzkrise auslösen" ist in diesem Fall ein Euphemismus für die Weigerung der Morgan-Bank, das Geld ihrer Kunden auszuzahlen, was eigentlich den Tatbestand eines Diebstahls erfüllte.


Kurz vor der Panik war Morgan nach Paris und London gereist, höchstwahrscheinlich um Befehle der Rothschilds anzunehmen. Reisen nach Europa waren für den amerikanischen Bankier keine Seltenheit. J. P. Morgan verbrachte einen großen Teil seiner zeit auf seinem Londoner Anwesen Prince's Gate. Die "New York Times" berichtete: "In einer Konversation mit dem New York Times Korrespondent, zollte Lord Rothschild J. P. Morgan einen hohen Tribut für seine Bemühungen in der momentan schwierigen finanziellen Phase in New York. Er wird seinem Ruf als großer Finanzier und Mann der Wunder gerecht. Seine letzte Tat erfüllt mich mit Bewunderung und Respekt."

Selten hatte ein Rothschild einen Banker gelobt, der nicht zu seiner Familie gehörte.

Morgan war alles andere als ein amerikanisches Original. Morgans Großvater mütterlicherseits war stark pro-britisch eingestellt gewesen und Sohn eines der Gründer der Yale-Universität, die seit langem mit ihrer berüchtigten Geheimgesellschaft Skull and Bones einen Stützpunkt der englischen Bankiers-Interessen darstellte. Junius Spencer Morgan, J. P. Morgans Vater, war in den 1850er-Jahren nach England gereist, wo er sich mit George Peabody angefreundet hatte, der normalerweise in Amerika für die Rothschilds arbeitete. Es war typisch für jeden Rothschild-Agenten, regelmäßig zwischen London und Amerika hin- und herzureisen, um sich in London die Befehle abzuholen und sie in Amerika umzusetzen. Für das neunzehnte Jahrhundert war so etwas im Allgemeinen jedoch mehr als untypisch. Man reiste nicht einfach so über den großen Teich und wieder zurück. Solch ein Vorgehen kannte man allein von Botschaftern und eben Agenten der Hochfinanz. Peabody und Morgan schlossen sich unter dem Namen Peabody, Morgan & Company zusammen. Während die Rothschilds im Amerikanischen Bürgerkrieg die Südstaaten mit Banknoten versorgten, handelten Peabody und Morgan eine Anleihe für die Nordstaaten aus, was beide zu großem Wohlstand brachte. Peabody setzte sich 1864 zur Ruhe. Er war genau wie Jacob Schiff für Kuhn Loeb & Co. der Schlüssel zum Geldkanal der Rothschilds gewesen. Trotz Peabodys Rücktritt floss das Geld aus Europa weiter zu Morgan. Junius und sein Sohn John Pierpont Morgan benannten das Unternehmen nun in Morgan and Company um. 

The New Encyclopedia Britannica notiert: "Wegen seiner Kontakte zur Firma Peabody hatte Morgan enge und sehr nützliche Verbindungen zur Londoner Finanzwelt, und während der 1870er-Jahre war er deshalb imstande, die schnell wachsenden Industriekonzerne der USA mit dringend benötigtem Kapital von britischen Bankern zu versorgen."

Die New York Times schrieb im Mai 1932: "London: N.M. Victor Rothschild, der einundzwanzigjährige Neffe von Baron Rothschild, geht in die Vereinigten Staaten, um eine Stelle bei J.P. Morgan & Co. anzunehmen, wie wir heute erfahren haben. Es ist normal für progressive britische Banker, ihre jungen Männer vorübergehend in westliche Staaten zu schicken."

So richtig verfeindet konnten die Morgans und Rothschilds also nicht sein.

J.P. Morgan wurde zum größten Industriemagnaten der USA. Er finanzierte Nikola Tesla, gründete General Electric, baute das amerikanische Telefonnetz auf, kontrollierte ein Eisenbahnnetz von 8.000 Kilometern, dominierte die Atlantik-Schifffahrt und kaufte später Andrew Carnegies Stahlmonopol auf.


Thomas W. Lamont
Obwohl man Morgan den mächtigsten Banker der Welt nannte, hinterließ er ein relativ kümmerliches Erbe. Sein Vermögen nach seinem Tod wurde zuerst auf 75, dann auf 50 Millionen Dollar geschätzt. Letztendlich blieben nur 19 Millionen in Wertpapieren übrig, von denen er 7 Millionen einem Kunsthändler schuldete. Die riesigen Summen, mit denen J.P. Morgan gehandelt hatte, gingen direkt an die Rothschilds. 1905 schrieb die New York Times in ihrem Nachruf auf Baron Alphonse de Rothschild, dass allein er als Einzelperson sechzig Millionen Dollar in amerikanischen Wertpapieren besessen hatte, obwohl die Rothschilds offiziell nie wirklich in Amerika investiert hatten. Ein Senatskomitee, das die Firmenstruktur von J. P. Morgan untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass nur 9,1 Prozent der Bank John Pierpont Morgan selbst gehörten. 

34,2 Prozent waren im Besitz des New Yorer Bankers und Rothschild-Frontmanns Thomas W. Lamont, der die Versailles-Konferenz 1919 als Vertreter des amerikanischen Finanzministeriums besuchen durfte. 36,6 Prozent waren im Besitz des vollkommen unbekannten Privatmannes Charles W. Steele, bei dem Rothschild-Verbindungen nicht auszuschließen sind.


Da J. P. Morgan und Kuhn Loeb Co. 95 Prozent der Eisenbahnstrecken der USA kontrollierten, konnten Sie John D. Rockefeller spezielle Rabatte anbieten, um dessen Öl zu transportieren. So konnte er seine Konkurrenz ausstechen. Sowohl Rockefeller als auch J. P. Morgan hatten Wettbewerb als "Sünde" bezeichnet. Es war ihnen bewusst, dass sie ihr Monopol ohne die Gründung einer amerikanischen Zentralbank auf Dauer nicht behalten konnten. John Moody, Autor von vielen Referenzbüchern über die amerikanische Finanzwelt schrieb im McClures Magazin 1911: 

"Sieben Männer in der Wall Street kontrollieren nun einen Großteil der wichtigsten Industrien und Ressourcen der USA. Drei von ihnen, J.P. Morgan, James Stillman und George F. Baker, der Kopf der First National Bank of New York, gehören zu der sogenannten Morgan-Gruppe. Vier von ihnen, John D. und William Rockefeller, James Stillman (Bruder des anderen Stillman), Kopf der National City Bank, und Jacob H. Schiff von der privaten Bankfirma Kuhn Loeb Co., gehören zur sogenannten Standard Oil National Bank Gruppe."

Dem Wallstreet Reporter Lincoln Stevens, der J. P. Morgan und John D. Rockefeller interviewt hatte, war klar, dass die beiden nur Frontmänner waren. Er schrieb: "Niemand hat sich jemals die Frage gestellt: Wer steht hinter den Morgans und den Rockefellers?" Stevens wusste zwar, dass das Geld für ihre Operationen von jemand anderem kam, konnte dies aber nie zurückverfolgen.




J. P. Morgan und Kuhn Loeb & Co. spielten, wie die Rothschilds in Europa, für mehrere Jahrzehnte die Rolle der inoffiziellen Zentralbanken. Mit der Gründung der Federal Reserve verloren sie offiziell an Bedeutung, doch sind sie bis heute inoffizielle Anteilseigner der Bank.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Weiterlesen auf: Freiheit durch Wissen