Sonntag, 26. Januar 2014

Komitee der 300 - Das Mysterium der konservativen Revolutionäre

Ein radikaler Gentleman oder das Mysterium der konservativen Revolutionäre 

Das Tavistock Institute of Human Relations 
Das Komitee der 300 war durch seine vielen angeschlossenen Organisationen in der Lage, die Pläne Reagans wirkungslos werden zu lassen. Stuart Butler von der Heritage-Stiftung hatte dazu folgendes zu sagen: "Die Rechte dachte 1980, sie hätte gewonnen, aber in Wirklichkeit hatte sie verloren." Butler bezog sich dabei auf die Situation, in der sich der rechte Flügel wiederfand, als er entdecken musste, dass jede bedeutende Position in der Reagan-Administration mit Fabianern (Mitglied der Fabian Society, einer 1884 gegründeten Organisation englischer Sozialisten mit dem Ziel, den Sozialismus durch stufenweise Reformen statt durch Revolution einzuführen. [Definition aus Websters New World Dictionary]) besetzt worden war, welche die Heritage-Stiftung Ideen des rechten Flügels verwendete, um Amerika die radikalen Prinzipien der Linken aufzudrücken. Diese wären die gleichen radikalen Ideen, welche Sir Peter Vickers Hall, hochrangiger Fabianer in den USA und oberster Mann bei Heritage während des Wahljahres 1980 öffentlich diskutiert hatte.

Sir Peter Vickers Hall blieb aktiver Fabianer, obwohl er eine konservative "Denkfabrik" leitete. Als Mitglied der zur britischen Oligarchie gehörigen Rüstungsproduzenten-Familie Vickers besaß er Rang und Macht. Die Vickers-Familie belieferte im 1. Weltkrieg ebenso beide Seiten, wie später bei Hitlers Aufstieg zur Macht. Vickers offizieller Deckmantel war das Stadt- und Regionalentwicklungsinstitut der Universität von Kalifornien. Er war ein langjähriger Vertrauter des britischen Laborführers und Komiteemitglieds Anthony Wedgewood Benn. Sowohl Vickers als auch Benn sind ins Tavistock-Institut für menschliche Beziehungen (Tavistock Institute for Human Relations) integriert, der weltweit führenden Gehirnwäscheorganisation. Vickers benutzt seine Tavistock-Ausbildung sehr wirkungsvoll bei Reden. 

Hier ein Beispiel: 

"Es gibt zwei Amerikas. Das eine ist die auf Schwerindustrie gegründete Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Das andere ist die wachsende postindustrielle Gesellschaft, die in einigen Fällen auf den Scherben des alten Amerikas aufgebaut ist. Es ist die Krise zwischen diesen beiden Welten, welche die soziale Katastrophe des nächsten Jahrzehnts erzeugen wird. Diese zwei Welten stehen in fundamentalem Gegensatz zueinander, sie können nicht nicht koexisiteren. Zuletzt muss die postindustrielle Welt die andere zerstören und auslöschen." 

Bedenken Sie, dass diese Rede 1981 gehalten wurde, und erkennen Sie am Zustand unserer Wirtschaft und Industrie, wie zutreffend Sir Peters Rede, kurz nachdem sie gehalten wurde, war. So prophetisch sie sich auch anhörte, war es doch einfach, eine Zukunft vorherzusagen, die bereits vom Komitee der 300 und seinem exekutiven Club of Rome für Amerika niedergeschrieben worden war. Was sagte Sir Peter da in euphemistischer Manier? Übersetzt in gewöhnliche Alltagssprache sagte er, dass unser alter amerikanischer Lebensstil, unsere wahre und vertraute republikanische Regierungsform, gegründet auf die Verfassung, von der Neuen Weltordnung zerstört werden wird. Das Amerika, wie wir es kannten, muss weichen, oder es wird in Trümmer geschlagen werden. Wie ich schon sagte, stellen sich Komiteemitglieder oft sichtbar ins Rampenlicht. Sir Peter war keine Ausnahme. 

Um deutlich zu machen, woher er kam, rundete er seine Rede mit der Erklärung ab:

"Ich bin sehr davon angetan, mit der Heritage-Stiftung und ähnlichen Gruppen zu arbeiten. Wahre Fabianer halten sich an die Neue Rechte, um ihre radikalen Ideen durchzudrücken. Seit über einem Jahrzehnt war die britische Bevölkerung einem fortwährenden Propagandatrommelfeuer ausgesetzt, wie sehr es mit ihrer Industrie bergab ginge. Das stimmt zwar alles, aber der Nettoeffekt der Propaganda bestand darin, die Bevölkerung zu demoralisieren."

 (Genau das ist von den New-Science-Wissenschaftlern des Tavistock-Instituts beabsichtigt.) 

"Dies wird auch in den Vereinigten Staaten geschehen, wenn sich die Wirtschaftslage verschlechtert. Es (der Demoralisierungsprozess) ist notwendig, damit die Leute schwierige Entscheidungen akzeptieren. Wenn es keine Planung für die Zukunft gibt oder wenn Wählerschaften den Fortschritt blockieren, wird es ein soziales Chaos in einem gegenwärtig kaum vorstellbaren Ausmaß geben. Die Aussichten für das städtische Amerika sind düster. Es gibt eine Möglichkeit, etwas mit den Innenstädten zu machen, aber im wesentlichen werden die Städte schrumpfen und die Produktionsgrundlagen sich verschlechtern. Das wird gesellschaftliche Erschütterungen hervorrufen." 

War Sir Peter ein Medium, ein Magier von großem Ruf, oder bloss ein Scharlatan, ein Wahrsager mit einer großen Portion Glück?



Die Antwort lautet "Keines von beiden". Sir Peter las nur den Plan herunter, den der Club of Rome für das schleichende Sterben des früheren Industriegiganten USA hat. Wenn wir uns die zehn Jahre anschauen, die Sir Peters Vorhersage folgten, kann dann noch irgendjemand daran zweifeln, dass die Pläne des Komitees für den Niedergang der Vereinigten Staaten zu einer vollendeten Tatsache geworden erwiesen ist? Haben sich Sir Peters Vorhersagen nicht als sehr zutreffend erwiesen? Das haben sie, fast bis aufs letzte Komma. Es ist bemerkenswert, dass Sir Peters Vickers (Vickers Halls Schwiegervater) am Stanford-Forschungspapier "Changing Images of Man" mitgearbeitet hat, aus dem vieles für die 3.000 Seiten von Ratschlägen an die Reagan-Administration entnommen wurde. Zudem war Sir Peter Vickers Hall als leitender Geheimdienstoffizier des britischen MI6 in einer Position, in der er Heritage eine Menge an Vorabinformationen zukommen lassen konnte.

Als Mitglied des Komitees der 300 und der NATO war Sir Peter Vickers Hall dabei, als die NATO den Club of Rome anwies ein soziales Programm zu entwerfen, das Amerikas Marschrichtung völlig abändern sollte. Der Club of Rome beauftragte das Stanford-Forschungsinstitut ( SRI ) unter der Leitung von Tavistock, ein solches Programm zu entwickeln, nicht nur für Amerika, sondern für jede Mitgliedsnation im Atlantikbündnis und in der OECD.

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