Montag, 27. Januar 2014

Die Rothschilds - Illuminaten, Freimaurer und die Protokolle

Die Illuminaten, Freimaurer und die Protokolle der Weisen von Zion

Aus den offiziellen Biographien der Rothschilds wird das Anhäufen ihres unglaublichen Reichtums mit einer "Einfach so"-"blinder Zufall" -"Glück"- Geschichte erklärt. Wie es der Zufall so will, bekommen ein paar arme Juden einen riesigen Haufen Geld vom vielleicht reichsten Fürsten der Welt geschenkt. Rein zufällig ging der hohe und ungebildete Nathan ohne Kenntnisse der englischen Sprache nach London und war nach wenigen Jahren der mächtigste Mann der Welt, rein zufällig war die Seesperre Napoleons das Beste, das ihnen überhaupt passieren konnte und durch eine glückliche Fügung des Schicksals kann ein Agent der Rothschilds die Niederlage Napoleons beobachten. Die Familie, die immer noch einer diskriminierten Randgruppe angehört, sticht im neunzehnten Jahrhundert mit einer Menge Glück jeden noch so großen Konkurrenten aus und wird zur inoffiziellen Zentralbank Europas. Einfach so. Wer wirklich an der Wahrheit interessiert und nach einem Schlüssel zum mysteriösen Aufstieg der Geldwechseler aus dem jüdischen Ghetto sucht, wird zwangsläufig bei den Geheimorden der Illuminaten und der Freimaurerei fündig. Hier laufen die Wege des ersten Rothschilds und des Kurfürsten Wilhelm von Hessen-Kassel zusammen.

Mayer Amschel Rothschild hatte während seiner Rabbinatsausbildung in Fürth Zugang zu den okkulten Lehren der jüdischen Kabbala gefunden, die auch den jungen Jesuiten-Schüler Adam Weishaupt an der Universität Ingolstadt faszinierten. Anfang der Siebziger-Jahre schlossen sich Mayer Amschel Rothschild und Adam Weishaupt zusammen, um einen einzigartigen Geheimorden zu formen, der eine Machtphilosophie entwickelte, in deren Kern es darum ging, mit dem Widerstreit künstlicher Gegensätze die Menschheit zu regieren. Seine berühmtesten und einflussreichsten Mitglieder waren auf akademischer Seite Weishaupt, Adolph Knigge,
Adolph Knigge
Johann Gottfried Herder und Johann Wolfgang von Goethe.
Nachdem sich der Orden der Illuminaten organisiert hatte, galt es einen Bund mit dem bis heute größten Geheimorden überhaupt, den Freimaurern, zu schließen. Es handelte sich nicht um die profanen Freimaurerlogen der Mittel- und Oberschicht, die zwar auch eine Geheimgesellschaft darstellen, deren Anliegen allerdings harmonische Lebensgestaltung und spirituelle Erleuchtung sind, und denen jegliche politische Betätigung strengstens untersagt ist. Die Illuminaten verbrüderten sich mit den Logen der elitären Hochgradfreimaurerei, die sich oberhalb der normalen Organisation formierte, nur der absoluten Top-Elite der Gesellschaft Einlass gewährte und die keinen anderen Zweck verfolgte als politischen Einfluss auszuüben. Wilhelm von Hessen-Kassel, dessen Geld die Grundlage des Aufstiegs der Rothschilds darstellte, war Teil der höchsten Grade des Ordens und sein Bruder Karl war nicht weniger als das weltweite Oberhaupt der Freimaurerei. Auf dem Kongress von Wilhelmsbad, dem Kurort des hessischen Königshauses, wurde 1782 die Allianz zwischen den Illuminaten und den Freimaurern besiegelt, worauf das Hauptquartier der Freimaurerei nach Frankfurt zu Mayer Amschel Rothschild verlegt wurde. Kurz danach wurde das deutsche Köngishaus Sachsen-Coburg-Gotha in den Orden eingeführt, das nach dem Aufstieg der Rothschilds die britische Krone übernehmen sollte und sich heute "Windsor" nennt.



1789 lösten die Freimaurer u. a. durch die Pariser Loge "LesNeuf Soeurs" die Französische Revolution aus. Die Ideen der Aufklärung waren von Freimaurern wie d'Alembert, Diderot, Condorcet und Voltaire vorgekaut worden. Die Grundsätze von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" trafen beim französischen Volk, das die reformunfähige Monarchie satt hatte, auf offene Ohren. Mit glühender Leidenschaft schlossen sich die unzufriedenen Bauern und Arbeiter zu revolutionären Erhebungen im ganzen Land zusammen. Was als Aufstand für humanitäre Ideen begann, glitt vier Jahre später in eine brutale Terrorherrschaft ab: Die Ideale von Freiheit und Menschenrechten hatten ein Feuer entfacht, das 1793 mit dem Blut von tausenden Menschen gelöscht werden musste. Die Freimaurer Sieyès, Talleyrand, Desmoulins, Lafayette hatten als  führende Revolutionäre den Weg zur Schreckensherrschaft der Freimaurer Marat, Danton und Robespierre geebnet.

Es folgten drei Jahrzehnte des Krieges, die alle hohen Ideale der Revolution ad absurdum führten. Mehr als hundert Jahre später folgte die kommunistische Revolution in Russland einem identischen Muster: Lügen, verpackt in pathetischen Worthülsen, gefolgt von einem Terrorstaat und einem großen Krieg. Das war die Blaupause für alle großen Revolutionen, die insgeheim von Banken und Freimaurerlogen gesteuert werden. Der italienische Journalist und Logenbruder Mino Pecorelli, der 1979 von Freimaurern ermordert wurde, hatte es erkannt: 

"Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit' sind die drei Begriffe des genialsten Betrugs, der je organisiert wurde, um die Demokratie zu betrügen [...] In der Regel versammeln die Freimaurer sich, um die zu betrügen, die selbst am meisten betrügen."

Der englische Physik- und Mathematikprofessor John Robison wurde in den 1780ern von den Illuminati angeworben. Robison war Hochgradfreimaurer und bestätigte, dass die Illuminaten dabei waren, die Logen in ganz Europa zu infiltrieren. Robison erklärte sich allerdings nicht bereit, dem Orden von Weishaupt beizutreten. Er entscheid sich stattdessen, die Geheimnisse der Organisation offenzulegen, da ihr verheerender Machtzuwachs ihm große Sorgen bereitete. Im Jahr 1798, nachdem die Französische Revolution ihr wahres Gesicht gezeigt hatte, sah sich Robison zum Handeln gezwungen.

Er sammelte Dokumente und Schriften der Illuminati und fasste diese zu einem Buch namens "Proofs of a Conspiracy" (Beweise für eine Verschwörung) zusammen. Robison war ein sehr einflussreicher Mann, wodurch es ihm möglich war, eine Kopie des Buches an den amerikanischen Präsidenten George Washington zu senden, der es tatsächlich las. George Washingtons Antwortbrief an Robison wird bis heute in der Kongressbibliothek in Washington aufbewahrt, und die eingescannte Kopie des Originaldokuments kann über das Internetarchiv der Kongressbibliothek von jedermann bestaunt werden. Der Präsident, ebenfalls Freimaurer und in die Entwicklungen in Europa eingeweiht, schrieb:

"Ich hätte nicht erwartet, dass die Doktrin der Illuminati, und die Prinzipien des Jakobinismus sich nicht auch in Amerika verbreitet hätten. Umso glücklicher bin ich nun, da es nicht so ist. Ich will Ihnen mitteilen, dass ich nicht glaube, die Freimaurerlogen in unserem Land würden die diabolischen Lehren der Illuminaten und die schädlichen Prinzipien der Jakobiner verbreiten. Dass es jedoch einige Individuen gab, die es versuchten und die Gründer der amerikanischen Freimaurerei sowie die Demokratischen Gesellschaften sich dieser Lehren allein bedienten, um den Staat vom Volk zu trennen, ist zu offensichtlich, um in Frage gestellt zu werden."

Laut offizieller Geschichtsschreibung wurden die Illuminati nach ihrem Verbot 1785 im Kurfürstentum Bayern aufgelöst. Dreizehn Jahre später kennt sie sogar der US-Präsident, der sich besorgt über die europäische Geheimgesellschaft äußert. Man kann nur darüber spekulieren, ob wirklich ein Orden namens Illuminati weiterexistierte oder ob allein die Ideologie des Geheimbundes übernommen wurde, um sie auf der ganzen Welt zu verbreiten. Adam Weishaupts Anhängern wurde gelehrt, den Orden niemals unter seinem echten Namen zu präsentieren und den Orden wiederzubeleben, sollten sie entdeckt werden. All dies wurde in John Robisons Werk 1798 offengelegt.

Die Freimaurer waren der erste Deckmantel für das Illumiatentum, doch sie waren letztendlich nur eine von vielen unterwanderten Organisationen. Falls sie einen der ca. 5 Millionen Freimaurer auf unserem Planeten kennen sollten und ihn nach einer großen Verschwörung fragen, wird er wahrscheinlich genauso schmunzeln wie ein Bankbeamter, dem man diese Frage stellt. Genauso wäre es falsch zu behaupten, man habe es mit einer jüdischen Verschwörung zu tun, weil die Illuminaten sich auf Lehren der Kabbala stützen, die mit dem normalen Judentum herzlich wenig zu tun hat.

Doch dieses Missverständnis machten sich die Rothschilds zunutze, als sie das Buch "Die Protokolle der Weisen von Zion" 1903 im Kaiserreich Russland von ihren zionistischen Agenten verteilen ließen, um eine Welle des Antisemitismus in Gang zu setzen, die das verzweifelte jüdische Volk direkt in die Arme der Zionisten und Kommunisten oder im besten Fall nach Palästina trieb. Wer die Protokolle der Weisen von Zion als "antisemitische Hetzschrift" bezeichnet, liegt nur halb richtig. Sie waren in der Tat antisemitisch, doch sie beinhalteten den höchst anspruchsvollen Plan der Rothschilds, die Welt durch das Mittel des Chaos, der Verwirrung und Unterwanderung zu versklaven. Der Liberalismus und die Volksherrschaft müssten nach außen hin unterstützt werden, um die Unterschicht von den hehren Zielen ihrer Führer zu überzeugen. Absichtlich verursachte Krisen soltlen zu sozialen Spannungen führen, die die Menschheit in unterschiedliche Lager spalten würden. 

Die endlosen Konflikte und Streitigkeiten würden letztendlich dazu führen, dass die Menschen eine Weltregierung fordern, in der jede Form der Rechtsstaatlichkeit der Vergangenheit angehört. Die einzige Lüge: Der Plan wurde allen Juden angehängt, die in Folge der zaristischen Pogrome ihr Heimatland in Strömen verließen. Die in Russland verbreitete Version der Protokolle war definitiv eine Fälschung. 



Über den mysteriösen Original-Text kursieren verschiedene Gerüchte, auf die ich nicht eingehen will. Es genügt, ihren Inhalt zu betrachten, der für sich selbst steht. Wer die Rothschilds studiert hat und danach die Protokolle der Weisen liest, wird feststellen, dass ihre Ziele und Handlungen exakt übereinstimmen. Bis zur Erfindung des Internets waren die Protokolle das einzige weltweit verbreitete Dokument, das die Ziele der Illuminaten glasklar darlegte.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Weiterlesen auf: Freiheit durch Wissen