Sonntag, 26. Januar 2014

Die Rothschilds - Die Herkunft der Rothschilds

Die Ahnengeschichte der Rothschilds


Die Ahnengeschichte der Rothschilds lässt sich nicht auf konkrete Personen vor dem 16. Jahrhundert zurückführen. Die Familie hatte bereits seit dem 16. Jahrhundert in der Frankfurter Judengasse gelebt, doch außer dem Hausnamen "zum Rot(h)en Schild" ist wenig über die Vorfahren von Amschel Moses Rothschild, dem Vater des "Ersten Rothschild" überliefert. Es scheint allerdings so, als gehörten die Rothschilds zu den sogenannten "Aschkenasim", einer Gruppe von Juden, die am Ende der Antike um das Jahr 700 vor allem in Osteuropa lebten und sich im Mittelalter über Mitteleuropa, v. a. auf deutschem Gebiet, verteilten. Viele Aschkenasim stammten vom Volksstamm der Khasaren ab. Da die Khasaren historisch kaum beleuchtet wurden und einen äußerst bizarren Eindruck erwecken, liegt es nahe, dass die Rothschilds ihre Blutlinie auf dieses Volk zurückführen können.

Der jüdische Autor Arthur Koestler behauptet in seinem Buch "Der dreizehnte Stamm", dass das moderne jüdische Volk im Land Khasarien entstand, das zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer eingeschlossen war und heute vor allem Georgien umfasst, sich aber auch auf Russland, Polen, Litauen, Ungarn und Rumänien erstreckt. Die Khasaren waren ein äußerst kriegerisches und gottloses Volk. Sie beteten verschiedene Götzen an, doch besaßen sie keinen einheitlichen Glauben wie ihre christlichen Nachbarn auf der westlichen Seite und die Muslime im Osten.



Im Jahr 740 war das khasarische Volk gefährdet, da die christlichen und muslimischen Stämme, die sie umschlossen, mit einem vernichtenden Angriff drohten, sollten die Khasaren sich nicht zu einer Religion bekehren, Der khasarische König Bulan beschloss, seinem Kriegerstamm eine einheitliche Religion zu geben, um sich vor den Angriffen der Moslems und Christen zu schützen. Doch wenn sie sich zum muslimischen Glauben bekehrten, riskierten sie Angriffe der Christen, und wenn sie sich zum christlichen Glauben bekannten, riskierten sie Angriffe der Moslems.

Der König hatte eine Idee: Es gab noch ein anderes Volk, von dem er wusste, dass es sowohl mit den Moslems auf der einen Seite als auch mit den Christen auf der andere Seite fertig werden konnte. Ein Volk, das auch mit den Khasaren auf gleiche Weise Handel trieb. Dieses Volk waren die Juden. König Bulan beschloss, dass er sowohl die Christen als auch die Moslems zufriedenstellte, wenn er sein Volk anwies, sich zum jüdischen Glauben zu bekehren, da Christen wie Moslems bereits mit den Junden Handel trieben. Das khasarische Großreich wurde 1016 zerschlagen und die konvertierten Khasaren landetet als Juden in Osteuropa. Aus ihnen entstand u. a. die Volksgruppe der Aschkenasim, zu denen die Rothschilds gehörten. Die Khasaren werden auch als "Rote Juden" bezeichnet, und die Rothschilds wollten mit dem Namen, den sie sich im 17. Jahrhundert selbst gaben, möglicherweise auf ihre khasarische Herkunft hinweisen.

Der israelische Professor Robert Wolfe schreibt in seinem Essay "Zionismus als Judaismus": 

"Wenn es ein Unterscheidungsmerkmal unter Juden gab, dann bestand es darin, dass ein Teil von ihnen passiv auf die Ankunft des Messias wartete, während andere das Ende durch Aktionen erzwingen wollten, die darauf abgestellt waren, die Sammlung der Exilierten ohne himmlische Intervention herbeizuführen. Seit dem 13. Jahrhundert wurden jene, die das Ende erzwingen wollten, mit den Geheimlehren der Kabbala identifiziert."

(Klicken Sie auf das Bild, um es vergrößert darzustellen)



Die Kabbala ist eine mystische Geheimlehre innerhalb des Judentums, die wenig mit der jüdischen Thora, geschweige denn der Bibel gemeinsam hat. Praktizierende Kabbalisten tauchen tief in eine esoterische Welt aus Zahlenmystik, Gnosis und Sexualmagie ein. Sie wollen sich die Mächte anderer Welten gefügig machen und die irdische Sphäre verlassen. Die innere "Erleuchtung" durch verborgenes Wissen ist das Hauptziel der Geheimlehre. Die Kabbala gehört zweifelsohne in die Kategorie "Okkultismus " und nicht "Religion".

Erstaunlicherweise ist die Kabbala erst im 12. Jahrhundert entstanden, genau nach der Auflösung des Stammes der Khasaren. Die Ursprünge der Lehre lassen sich nicht ausmachen. Sie war in Frankreich und Spanien aus dem Nichts aufgetaucht, und nur eine kleine Minderheit der jüdischen Gemeinschaft begann, sie zu studieren oder zu praktizieren.
Wir haben also einen Götzen anbetenden Volksstamm, der sich in der Gemeinschaft der Juden auflöst, und ein paar hundert Jahre später taucht eine mysteriöse neue Geheimlehre im Judentum auf, die deutlich mehr mit den Götzen der Khasaren zu tun hat als mit der jüdischen Thora.

Die jüdische Thora
Ein wichtiger Programmpunkt vereint die Kabbala und das normale Judentum: Beide erwarten einen Messias und beide halten sich sehr bedeckt über den kommenden Heilsbringer. Die Kabbala glaubt allerdings an die "Heilige Sünde", d.h. der Messias wird erst kommen, wenn man das Böse in die Welt bringt. Die Kabbala scheint zu lehren, dass das Böse existieren muss, um eine Einheit mit dem Guten zu bilden. Orthodoxe Juden erwarten zwar auch die Ankunft des Messias, doch warten sie passiv auf seine Ankunft. Sie verhalten sich dabei, genau wie die Christen, entsprechend den zehn Geboten in der Thora. Wir haben es also mit zwei grundlegend verschiedenen Glaubensrichtungen zu tun, die bei oberflächlicher Betrachtung dennoch lapidar als Judentum abgetan werden.

Sabattah Zevi
Um die Geschichte nicht zu verkomplizieren, springen wir gleich ein paar hundert Jahre weiter: Im Jahr 1665 wurde der aschkenasische Jude Sabbatah Zevi von dem Kabbalisten Rabbi Nathan Aschkenasi von Gaza zum jüdischen Messias ausgerufen. Zwei Kabbalisten und potenzielle Nachfahren der Khasaren machten sich zu Propheten der jüdischen Endzeit, die, wie wir heute wissen, nie eintrat. Auch Zevi verbreitete die Lehre, dass man erst alle religiösen Gesetze brechen müsste, um die Wiederkehr des Messias möglich zu machen. Zevis Lehre, der Sabbateanismus, der die Sünde zur Tugend macht, erinnert stark an den heutigen Satanismus und Okkultismus.  Es ist das entscheidende Grundelement von Satanismus und Sabbateanismus, die Dinge einfach umzudrehen: Gut ist böse, böse ist gut. Da alles sowieso eine Einheit bildet, spielt es keine Rolle, welcher Seite man angehört. Ohne Gott würde es Satan garnicht geben und umgekehrt. Zevi lebte in der Türkei, wo er im Jahre 1666 zum Islam konvertierte, da der Sultan ihm mit Todesstrafe drohte. 

Er wanderte mit seinen tausenden Anhängern, die insgeheim immer noch den sabbateaischen Glauben praktizierten, nach Griechenland aus und gründete dort eine eigene Gemeinde. Die Nummer "666" im modernen Satanismus deutet wohl auf das für Zevi so bedeutsame Jahr 1666 hin.

Die Verbindung zwischen Zevi aus Südosteuropa und den Rothschilds aus Frankfurt lässt sich über den Zevi- Jünger Jakob Frank herstellen. Auch Frank war ein aschkenasischer Jude, der 1726 in Polen geboren worden war. Als junger Mann reiste Frank ind das Osmanische Reich und machte Bekanntschaft mit den sabbateanischen Lehren in der von Zevi gegründeten Gemeinde. Nach seiner Rückkehr nach Polen im Jahr 1755 gründete Frank seine eigene Sekte sabbateanischer Prägung. Bald hatte auch er eine Anhängerschaft von 60000 Menschen, die ihn, wie seinen Vorgänger Zevi, für den neuen Messias hielten. Frank behauptete, er sei die Inkarnation von Zevi und führte seine Ideologie nahezu identisch weiter. Er drehte die Wahrheit um und huldigte dem Bösen. "Da wir nicht alle Heilige sein können, last uns alle Sünder sein" war einer seiner Leitsprüche. Zudem wollte seine Sekte, die Frankisten, eine Weltrevolution, die die Gesellschaft erst zerstört und dann neu ordnet.

Dass Jakob Frank die Rothschilds kannte und sich auch mit ihnen in Verbindung gesetzt hatte, erfahren wir von dem jüdischen Rabbi und Autor Marvin S. Antelman. In seinem 1974 erschienenen Buch "How to eliminate the Opiate" behauptet Antelman, Mayer Amschel Rothschild sei einer der Finanziers von Frank gewesen, der seinen Lebensabend mit Spenden seiner Unterstützer fürstlich auf einem Schloss im Frankfurter Vorort Offenbach verbrachte. Außerdem meint Antelman, Frank sei schon zuvor den Illuminaten nahegestanden und habe sie über seinen Kontakt zu Adam Weishaupt entscheidend beeinflusst.

So würde alles Sinn machen: Das Symbol der Frankisten war ein rotes Schild, die Rothschilds nennen bis heute ihre Nachkommen sehr oft "Jakob" die frankistische Idee einer Weltrevolution passt perfekt zu den Illuminaten, und Mayer Amschel Rothschild studierte nachweislich die Kabbala, auf die sich auch die Sabbateaner und Frankisten bezogen. Die Kabbala könnte in einer Verbindung zu den Khasaren stehen, von denen die Ostjuden, die Aschkenasim, abstammen. Die Geheimschrift könnte also eine satanische Geheimlehre enthalten, die sich bis auf das Götzen anbetende Volk der Khasaren zurückführen lässt, die zum Judentum konvertierten, obwohl sich ihr Stammbaum nicht auf das biblische Volk der Israeliten zurückführen lässt. Die wahren, genetischen Juden sind logischerweise die Palästineser, da ihre Vorfahren im Heiligen Land lebten.

Nun kommen wir in die Gegenwart: Der Großteil der religiösen und politischen Führungsschicht des Landes Israel gehört zur Gruppe der Aschkenasim. Sie ziehen die Geheimlehre der Kabbala der Thora vor und studieren lieber die mystischen Gehimnisse der Heiligen Schrift. Um es im Klartext zu sagen: Palästina wurde anno 1948 von einer Gruppe russisch-polnisch-deutscher Okkultisten übernommen, die nichts mit der semitischen Rasse verbindet, deren Religion nichts mit dem orthodoxen Judaismus zu tun hat und die deshalb auch keinerlei Anspruch auf das Land Israel besitzen. Es soll aber nochmals betont werden, dass es sich weitgehend um die religiösen und politischen Führer handelt, die sich auf die okkulten Lehren der Kabbala beziehen.

Beim jüdischen Fußvolk ist es wie in jedem anderen Land der Welt: Manche schließen sich den Führern an, manche durchschauen den Schwindel und protestieren.

Die einflussreichste religiöse Sekte Israels, die Chassidim beziehen sich schon in ihrem Namen auf die Khasaren. Diese Sekte entstand ebenfalls Mitte des 18. Jahrhunderts und gleicht den Lehren Jakob Franks. Der erste Rabbi des Chassidismus hatte seine Einweihung 1815 in den transsylvanischen Karpaten erhalten. 

Dass mit der Sekte etwas ganz und garnicht stimmt, erfahren wir u.a. in einem Spiegel-Artikel  aus dem Jahr 2005  mit dem Titel "Jüdische Fanatiker sprechen Todesfluch gegen Scharon aus". Darin ist zu lesen: 

"Rund 20 Gegner des israelischen Abzugs aus dem Gaza-Streifen trafen sich auf dem Friedhof von Rosch Pina in Nordisrael. Unter Leitung des Rabbiners Jossef Dajan riefen die Extremisten die, "Engel der Zerstörung" an, Regierungschef Ariel Scharon zu töten. Die als "pulsa dinura" bezeichnete Zeremonie wurde nach Angaben der Internet-Ausgabe der Tageszeitung "Jedioth Achronot" am vergangenen Freitag im Morgengrauen in aramäischer Sprache abgehalten. An dem Ritual nach alter jüdischer Überlieferung, mit dem auf einen Sünder das Feuer des Himmels herab gerufen wird, nahmen gemäß der Tradition nur verheiratete und bärtige Männer über 40 teil. Der Aufruf richtete sich an die "Engel der Zerstörung", weil nach Einschätzung der Teilnehmer ein Mordanschlag von Menschen wegen der massiven Sicherheitsvorkehrungen im Umfeld Scharons keinen Erfolg haben würde.  "Scharon beraubt die Nation, wir hoffen, dass der Herrgott ihn von uns nimmt", sagte einer der Teilnehmer demnach. Jüdische Extremisten hatten 1995 eine ähnliche Zeremonie abgehalten, bevor der damalige Ministerpräsident Jischak Rabin ermordet wurde." 

Ein paar Monate später fiel er in ein Koma.

Die Rothschilds sind die offensichtlichste Verbindungslinie zwischen dem kabbalistischen, sabbateanischen, frankistischen, chassidischen und zionistischen Judentum zu den Illuminaten aus Ingolstadt. Mit dem Geld der Rothschilds stiegen die sektenartigen Ausenseiterkulte innerhalb von zwei Jahrhunderten zur Führungsschicht des globalen Judentums auf. 

Sie werden im Laufe dieser Artikelreihe noch viel mehr darüber erfahren. Im nächsten Artikel wird es um die Illuminaten, Freimaurer und die Protokolle der Weisen von Zion gehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Weiterlesen auf: Freiheit durch Wissen