Montag, 4. November 2013

Komitee der 300 - Gonzalez, Brandt, El Salvador

Der Club of Rome und der 25-jährige Krieg in El Salvador

Protest gegen die Unterstützung
der salvadorianischen Regierung
durch die USA,Chicago 1989.
Der Club of Rome war auch direkt an der Auslösung des 25-jährigen Krieges in El Salvador beteiligt, der integrierter Bestandteil eines umfassenden Planes von Elliot Abrahams aus dem US-Außenministerium ist. Es war das Komiteemitglied Willy Brandt, der Führer der Sozialistischen Internationale, der für die "Schlussoffensive" der salvadorianischen Guerillas bezahlte, die Gott sei Dank nicht erfolgreich war. El Salvador wurde vom Komitee auserwählt, um Zentralamerika zum Schauplatz eines neuen Dreißigjährigen Krieges zu machen. Diese Aufgabe wurde Kissinger unter dem unschuldigen Namen "Andenplan" übertragen.

Nur um zu demonstrieren, wie über alle Landesgrenzen hinweg die Verschwörer operieren: 

Die Aktion der von Willy Brandt geplanten "Schlussoffensive" war das Ergebnis eines Kubabesuchs von Felipe Gonzalez, der sich damals auf die vom Club of Rome verliehene Rolle als Spaniens zukünftiger Premierminister vorbereitete. Außer Dr. John Coleman und einem oder zwei seiner Geheimdienstkollegen schien niemand von Gonzalez gehört zu haben, bevor er in Kuba auftauchte. Gonzales war der Falloffizier des Club of Rome für El Salvador und der erste Sozialist, der seit dem Tod von General Francisco Franco in Spanien an die Macht kam.

Felipe González
Gonzalez war auf dem Weg nach Washington um an der "Kriegt Reagan!"-Veranstaltung des Club of Rome im Dezember 1980 teilzunehmen. Beim Treffen Castro-Gonzalez war auch der linksgerichtete Guerilla Guillermo Ungo anwesend, der vom Institut für Politische Studien (IPS), der berüchtigsten linksgerichteten Washingtones Denkfabrik des Komitees, gelenkt wurde. Ungo wurde von einem IPS-Kameraden geleitet, der bei einem mysteriösen Absturz eines Fluges von Washington nach Havanna ums Leben kam. Er war auf dem Weg zu Fidel Castro, jenem kubanischen Diktator, der vom US-Außenminister Christian Herter an die Macht gebracht worden war.

Wie die meisten von uns wissen, wird sowohl das Linke als auch das Rechte politische Spektrum von den gleichen Leuten kontrolliert, was die Tatsache erklären hilft, dass Ungo ein lebenslanger Freund des verstorbenen Napoleon Duarte war, dem Führer des rechten Flügels in El Salvador. Nach diesem Kubatreffen wurde die "Schlussoffensive" der salvadorianischen Guerilla durchgeführt.

Kampf den Latinos - aber wieso?

Die Polarisierung von USA und Südamerika war ein Spezialauftrag, der vom Komitee an Kissinger übertragen worden war. Der Falklandkrieg und der nachfolgende Sturz der argentinischen Regierung, gefolgt von wirtschaftlichem Chaos und politischen Unruhen, wurde von Kissinger Associates in Zusammenarbeit mit Lord Carrington, einem führenden Mitglied des Komitees der 300, geplant.


Eine der Hauptstützen des Komitees der 300 in den Vereinigten Staaten, das Aspen Institute of Colorado, half ebenfalls bei der Planung der Ereignisse in Argentinien, ebenso wie es das schon beim Sturz des Schahs von Persien gemacht hatte. 

Lateinamerika ist nicht nur wegen der vielen gegenseitigen Verteidigungsabkommen für die USA interessant, sondern auch wegen seines Potentials als riesiger Markt für den Export amerikanischer Technologie und Schwerindustrieausrüstung, was viele der amerikanischen  kollabierenden Firmen belebt und Tausende neue Arbeitsplätze geschaffen hätte. Das Komitee entschied, dass dies um jeden Preis vermieden werden musste, auch wenn das einen 30-jährigen Krieg in Lateinamerika bedeutete.

Anstatt dieses riesige Potential in einem positivem Licht zu sehen, gewahrte das Komitee darin eine gefährliche Bedrohung seiner postindustriellen Nullwachstumspläne für die Vereinigten Staaten. Es handelte sofort, um an Argentinien ein Exempel zu statuieren, als Warnung für andere lateinamerikanische Nationen, alle ihre Ideen zur Förderung von Nationalismus, Unabhängigkeit  und souveräner Integrität zu vergessen. Das ist der Grund, warum so viele lateinamerikanische Länder auf Drogen als ihre einzige Erwerbsgrundlage zurückgreifen, was möglicherweise ebenfalls in der ursprünglichen Absicht der Verschwörer gelegen hat.

Die Amerikaner schauen gewöhnlich etwas verächtlich auf Mexiko herab, und genau so will es das Komitee. Die USA muss seine Denkweise über Mexiko und Südamerika ändern. Mexiko ist ein riesiger potentieller Markt für US-Waren, was Tausende Arbeitsplätze sowohl für Amerikaner als auch für Mexikaner bedeuten könnte. Die US-Industrie über die Grenze zu verlagern und den Maquiladores Sklavenlöhne zu bezahlen liegt jedoch im Interesse keines der beiden Länder und nützt nur den "Olympiern".

Früher erhielt Mexiko den Großteil seiner Kernenergietechnologie aus Argentinien, doch der Falklandkrieg hat dem ein Ende gesetzt. Der Club of Rome verkündete 1986, dass er den Export von Nukleartechnologie in Entwicklungsländer stoppen würde. Mexiko wäre mit der Erzeugung von reichlich Elektrizität aus Kernenergie zum "Deutschland Lateinamerikas" geworden. Das wäre eine Katastrophe für die Verschwörer gewesen, die 1991 jeglichen Export von Nukleartechnologie aus Argentinien gestoppt hatten, mit Ausnahme jener, die nach Israel ging.

Was dem Komitee für Mexiko vorschwebt, ist eine feudale Bauernschaft, ein Zustand, der ein einfaches Management und die Plünderung des mexikanischen Öls sehr vereinfacht. Ein stabiles und gedeihendes Mexiko kann für die Vereinigten Staaten nur von Nutzen sein - nicht als Standort mit billiger Arbeit und schlechten Arbeitsbedingungen sondern als gleichwertiger Partner. Genau das wollen die Verschwörer vermeiden, und deshalb haben sie jahrzehntelang Beleidigungen, Rufmord und einen direkten Wirtschaftskrieg gegen Mexiko betrieben. Die NAFTA wird dazu beitragen, die Lage der mexikanischen Arbeiter noch wesentlich zu verschlechtern. Ehe der frühere Präsident Lopez Portillo ins Amt kam und die Banken nationalisierte, verlor Mexiko täglich 200 Millionen Dollar durch Kapitalflucht, organisiert und in Szenen gesetzt von den Wallstreet-Banken und Börsenhändlern des Komitees.

Wenn wir in den Vereinigten Staaten doch nur Staatsmänner an Stelle von Politikern hätten, könnten wir zusammen helfen und die Pläne für die Eine-Welt-Regierung verhindern, die Mexiko in einen Zustand der Hilflosigkeit zurückwerfen wollen. Wenn wir die Pläne des Club of Rome für Mexiko zum Scheitern bringen könnten, wäre das für das Komitee ein Schock, von dem es ich lange nicht erholen würde.

Die Erben der Illuminati sind für die Vereinigten Staaten genauso gefährlich wie für Mexiko. Indem wir eine gemeinsame Basis mit den patriotischen Bewegungen Mexikos finden, könnten wir in den Vereinigten Staaten eine ansehnliche Macht schmieden, mit der man rechnen müsste. Aber für eine solche Handlung braucht es Führerschaft, und uns fehlt es heute in Amerika an Führerschaft mehr al an irgendetwas anderem.

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