Samstag, 26. Oktober 2013

Vorsicht - Verschwörung

Spuren eines Phantoms


Original und gefälschtes Foto
des toten Osama Bin Laden
Eigentlich müsste es jedermann aufgefallen sein: Um die Jahresmitte 2002 war ein sehr seltsamer, weil radikaler Wandel in der allgemeinen Medienberichterstattung festzustellen. Was hatte sich ereignet? Erinnern wir uns einmal kurz an die damalige Situation. Obwohl bereits viele Monate verstrichen waren, spukte immer noch ein düsteres, ungreifbares Phantom durch unsere Welt. Ein Name hatte sich unauslöschlich in unser Gedächtnis hineingekrallt, nachdem unsere Zivilisation am Rande einer Weltkatastrophe vorbeigeschlittert zu sein schien. Täglich war jener Name auf allen Kanälen zu vernehmen - Osama bin Laden. Geradzu ein neues Synonym für Satan.

Mit der verheerenden Attacke auf das World Trade Center und das Pentagon hatte bin Laden der ganzen Welt sein beinhartes Siegel auf den leib gebrannt, ja, er hatte diesen Leib sogar regelrecht durchbohrt und sein Brandmal mitten ins nun offen liegende Herz gepresst. Die für unangreifbar erachtete Weltmacht USA wurde in ihrem wichtigsten Zentrum getroffen. Keine feindliche Nation, sondern eine Handvoll zu allem bereiter Terroristen brachte fertig, was niemand je für möglich gehalten hätte. Die Aggressoren verwüsteten das scheinbar Unverwüstliche und legten die augenfälligsten Symbole höchster Macht in Schutt und Asche. New York und Washington waren den Angriffen offenbar völlig schutzlos ausgeliefert gewesen.

Sehr bald schon verglich Präsident George W. Bush diesen an sich unvergleichlichen Angriff zum Auftakt des neuen Jahrtausends mit einer ähnlichen Attacke rund ein halbes Jahrhundert zuvor: 

"Das ist das Pearl Harbour des 21. Jahrhunderts."

Diese Worte besitzen einen perfiden Hintersinn, denn weder Pearl Harbour noch sein aktuelles Pendant wären ohne tatkräftige Unterstützung aus eigenen Reihen möglich gewesen. Davon konnte die Öffentlichkeit allerdings nichts ahnen. Wie der Blitz aus heiterem Himmel traf die Nachricht zu den Ereignissen des 11. Septembers 2001 wohl beinahe einen jeden, ganz gleich, wo auf der Welt er sich in diesem Augenblick befunden haben mochte. Die Konsequenzen konnten ohne weiteres in ein globales Desaster münden.

"Die schlimmsten Szenarien, von Terrorismusforschern auf unzähligen Symposien immer wieder durchgespielt, wurden übertroffen. Die USA erlebten den ersten terroristischen Super-GAU in der Geschichte dieses Gewaltphänomens. Seit dem 11. September 2001 kann es keine Science-fiction-Filme mehr geben, wie sie Hollywood so oft für uns inszeniert hat - die Realität hat die Fiktion eingeholt", so notiert der Journalist und Terrorismus-Experte Rolf Tophoven im September 2001. Tatsächlich geschieht genau dies häufiger, selbst wenn einige "Puristen" gerne abwiegeln.

Die Zweifel der ersten Stunden

Mindestens drei Tage lang schien sich die mächtige Rauch- und Schuttwolke über die gesamte Gesellschaft gelegt zu habe. Sogar der Umgang im Straßenverkehr änderte sich, man war ängstlich und zeigte sich bewusst höflicher. Die zutiefst schockierte westliche Welt verharrte gleichsam mit eingezogenen Hals und wartete. Auf weitere Anschläge, vor allem aber auf die Antwort der Vereinigten Staaten.

Dann kamen die ersten verbalen Reaktionen aus Übersee. Trotz deutlicher Worte und der knappen Bush-Devise "War on Terror" blieb der ganz große Knall aus. Doch seit jenen Tagen beherrschte die Jagd auf Osama bin Laden den gesamten Globus. Zuvor in der Öffentlichkeit kaum ein Begriff, war er nunmehr zumindest in der westlichen Welt wirklich zum Inbegriff des Bösen geworden. Doch der Top-Terrorist taucht erfolgreich unter, von einer Supermacht gejagt und dennoch nie aufgespürt. Wie bewerkstelligte sein Terrornetzwerk, bin Ladens unfassbare Pläne im Geheimen zu entwickeln und sogar in der Tat umzusetzen?

Wie gelang dem heiligen Krieger, vollständig von der Bildfläche zu verschwinden und sich jeglichen Zugriffs durch die USA zu entziehen? Wo waren die Geheimdienste vorher, wo nachher? Und was geschah Mitte 2002, als nach einem täglichen Schlagzeilen-Bombardement plötzlich kein Sterbenswörtchen mehr über Osama bin Laden verloren wurde?

Geradezu von einem Tag auf den nächsten wandelte sich das Rauschen im Blätterwald, denn der Wind kam plötzlich aus einer anderen Richtung. leicht irritiert nahm der eine oder andere Nachrichtenkonsument nunmehr wahr, wie schlagartig nur noch von Saddam Hussein die Rede war. Alles konzentrierte sich jetzt auf den Irak, auf neuerliche Angriffe, auf dubiose Berichte über geheime Waffenfabriken, Menschenrechtsverletzungen des Diktators und sogar eine nicht wirklich nachgewiesene Verbindung zwischen Osama bin Laden und Saddam Hussein. Von einer tatsächlich existenten Geschäftsbeziehung zwischen dem bin-Laden-Clan und der Familie Bush war hingegen in den großen Medien überhaupt nichtws zu erfahren.



Warum aber stürzten sich US-Politiker sowie sämtliche Medien nunmehr unisono, unter vorgeschobener Argumentation und absolut schlagartig, auf den irakischen Diktator?


Im nächsten Artikel über die Bilderberger werden wir genau diesen Fragen nachgehen.

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