Samstag, 5. Oktober 2013

Komitee der 300

Einleitung zum Komitee der 300 - Teil I

Komitee der 300
In den letzten Jahren ist die Zahl von Büchern und Monographien, die das aufzudecken versuchen, was sie "Die Verschwörung" nennen, stark angestiegen. Trotz der vielen Verleumder stimmt ein harter Kern der Amerikaner darin überein, dass mit diesem Land etwas ziemlich verkehrt gelaufen ist, und diese Verschwörungs-Autoren neigten dazu, die Ursachen auf "lokaler" Ebene, wie dem Council on Foreign Relations, der Trilaterale-Kommission und den Bilderbergern zuzuschreiben. 

Diese Aufdeckung eines fürchterlichen Problems ist natürlich gut, aber die Autoren gingen nicht weit genug. Sie schreiben ohne Ausnahme nur über jene oben erwähnten größeren Verschwörungsorganisationen, die wir mit Gewissheit der örtlichen Ebene zuschreiben können. Das ist einer der Gründe, warum das Komitee der 300 seine Existenz vor der Masse des amerikanischen Volkes verbergen konnte. Offensichtlich dachten nur wenige, dass es eine koordinierende, kontrollierende Körperschaft geben müsse, welche die Aktivitäten der Agenturen auf "lokaler Ebene" überwacht und koordiniert.


Die Studien, die ich am Britischen Museum in London durchführte, brachten mich allmählich zu der Schlussfolgerung, dass es irgendwo einen Hauptakteur geben musst; einen, der die Reichweite und die Macht hatte, all die Geheimgesellschaften zu dirigieren, die die Welt plagen. Dieses Gefühl wurde durch mein Studium der Französischen und der Russischen Revolution noch verstärkt, jener beiden Revolutionen, die den Lauf der Geschichte Europas, ja der ganzen Welt, drastisch verändert haben.

Als ich entdeckte, dass die Französische Revolution von England aus, durch Jeremy Bentham und William Petty, den Earl of Shelburne, organisiert und geleitet worden war, wurde noch offensichtilicher, dass es eine überlegene, kontrollierende Körperschaft geben musste, die solch erschütternde Ereignisse organisieren und durchführen konnte. 

Je mehr ich die rollen studierte, welche die geheime "Quator-Coronati-Loge" in London und die "Loge der Neun Schwestern" in Paris während der Französischen Revolution gespielt hatten, um so mehr erkannte ich, dass es eine oberste Kontrollinstanz für diese Ereignisse gab; die "Neun unbekannten Männer", Petty und Bentham konnten die Französische Revolution nicht alleine zustandegebracht haben.

Was mich bewegte, war eine Gemeinsamkeit der Französischen und Russischen Revolution: der Hass aufs Christentum, die Hauptreligion der Welt. Ich studierte, was die Illuminati zu diesem Thema zu sagen hatten, und fand dabei folgenden Ausspruch von Adam Weishaupt, dem angeblichen Gründer des Ordens:

"Das ist unser Geheimnis: Wenn wir, um das Christentum zu zerstören, behauptet haben, dass wir die einzig wahre Religion haben, dann bedenken Sie, dass der Zweck die Mittel heiligt, und die Weisen sollten all jene Mittel ergreifen, um Gutes zu tun, die die Schlechten ergreifen, um Böses zu tun. Das kann nur durch geheime Vereinigungen getan werden, die sich Schritt für Schritt, in aller Stille, der Regierung es Staates bemächtigen und jene Mittel verwenden, die die Schlechten nur zum Erreichen niederer Ziele nutzen. Das ausdrückliche Ziel dieses Ordens ist, das Christentum abzuschaffen und alle bürgerlichen Regierungen zu stürzen." 

(Adam Weishaupt, 1. Mai 1776)

Als ich einmal erkannt hatte, dass das Christentum das Hauptangriffsziel beider Revolutionen war, dauerte es nicht mehr lange, und ich sah, dass hinter den Logen, hinter Bentham und Petty, hinter Lenin und Trotzki, hinter Kenrensky und Helfont eine allmächtige Organisation gestanden haben musste, eine, die die Ressourcen und die Fähigkeit hatte, jeden Aspekt dieser erschütternden Ereignisse zu kontrollieren.

Nur eine international tätige Geheimgesellschaft konnte die Französische und Russische Revolution erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Männer wie Weishaupt konnten sogar gelegentlich Bemerkungen dieser Art machen, aber sie wurden in der Regel ignoriert, weil die Leute dachten, es bedürfe einer superkolossalen Geheimgesellschaft, um das durchzuführen, was diese Männer vorschlugen, und im kollektiven Verstand der Menschen damals, existierte eine solche globalisierte Organisation nicht.

Trotzdem gab es viele Warnungen, und es hätte keine bessere geben können, als jene 1962 von David Ben Gurion, dem Premierminister von Israel:

David Ben Gurion
"Das Bild der Welt von 1987, wie ich es mir vorstelle: Der Kalte Krieg wird der Vergangenheit angehören. Der innere Druck der laufend angewachsenen russischen Intelligenzia für mehr Freiheit und der Druck der Massen für bessere Lebensbedingungen könnten zu einer allmählichen Demokratisierung der Sowjetunion führen.

Andererseits könnten der zunehmende Einfluss der Arbeiter und Bauern und die zunehmende Bedeutung der Wissenschaftler die Vereinigten Staaten in einen Wohlfahrtsstaat mit einer geplanten Wirtschaft umwandeln. West- und Osteuropa werden eine Förderation autoah als föderiertem eurasischem Staat, werden alle anderen Kontinente in einer Weltallianz, der eine internationale Polizeieinheit zur Verfügung steht, vereinigt werden. Alle Armeen werden abgeschafft sein und es wird eine Kriege mehr geben. 

In Jerusalem werden die Vereinten Nationen (wahrlich Vereinte Nationen) einen Schrein des Propheten bauen, der der förderierten Union aller Kontinente dient; das wird der Sitz des Obersten Gerichts der Menschheit sein, das alle Kontroversen zwischen den konföderierten Kontinenten schlichtet, wie von Jesaia prophezeit. Jede Person in der Welt wird ein Recht auf höhere Erziehung haben. Eine Pille, die die Schwangerschaft verhindert, wird den explosiven natürlichen Zuwachs in China und Indien verlangsamen."

Ben Gurion bezog sich offensichtlich auf den Widerstand Russlands gegen die Eine-Welt-Regierung, die von Stalin hartnäckig abgelehnt wurde. Sein Verweis auf Russland als der einzigen Ausnahme in einem vereinten Europa zeigt wahrscheinlich, dass Ben Gurion wusste, dass der anfängliche Widerstand Stalins fortdauern würde. Ben Gurions Aussagen sind nur verständlich wenn wir von der Existenz einer weltweit tätigen Machtelite ausgehen. Das Zauberwort hierfür ist der Begriff "global player".

Auszug aus dem Buch von Dr. John Coleman, Das Komitee der 300, Einführung

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