Montag, 28. Oktober 2013

Bundeswehr bereitet sich auf Bürgerkrieg vor


Bundeswehr probt Einsatz gegen Volksaufstand

Von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt probte die Bundeswehr in einem großen Manöver den Einmarsch in einen fremden Staat und den Einsatz gegen einen Volksaufstand mit der Sondereinsatztruppe “Crowd Riot Control” (CRC).
In einem großangelegten Manöver probte die Bundeswehr den Einmarsch in ein fremdes Land und den Einsatz gegen einen Volksaufstand. Insgesamt 3500 Soldaten und 700 Land- und Luftfahrzeuge nahmen an der sogenannten “Informationslehrübung” teil.


(Foto: Wie eine Wand schieben sich die CRC-Soldaten vor die Menschenmenge)
Ein Luftwaffenoffizier lobte die Übung wegen ihrer Praxisnähe mit den Worten: “Man entwickelt ein besseres Verständnis, wenn man die Materie spürt, wenn man sie sieht, man muss den Pulverdampf riechen und den Lärm hören“.


Das dem Manöver zugrunde liegende Szenario sah den Einmarsch deutscher Truppen in den fiktiven Staat “Obsidia” vor – mit dem Ziel, dort aktive Aufständische zu bekämpfen.
Das Großmanöver fand vom 30. September bis zum 10. Oktober auf dem Truppen-übungsplätzen Bergen und Munster statt. Dort wurde eigens eine deutsche Kleinstadt aufgebaut, um den Einsatz so realistisch wie möglich zu gestalten.



(Foto: Bundeswehrmanöver in Obsidia)

Crowd Riot Control

Das Großmanöver beinhaltete außerdem den Kampf gegen Aufständische in städtischen Ballungsgebieten. Dafür übte die Spezialeinheit “Crowd Riot Control” (CRC). Die Bundeswehr lobt die CRC in einem Übungsbericht mit folgenden Worten:




Hier die Crowd and Riot Control bei einem ähnlichen Training. 

Originalbericht Bundeswehr: 
Menschenmengen im Griff

Eine aufgebrachte Menschmenge mit Transparenten und lauten Sprechchören nähert sich den Besuchern. Im Gleichschritt platzieren sich Feldjäger wie eine grüne Wand zwischen Demonstranten und Zuschauern und verhindern so Übergriffe. Die Crowd Riot Control (CRC) Kräfte sind mit Schild, Schlagstock und Schutzanzug ausgestattet. Dabei sind auch ein Greiftrupp und ein Hundeführer mit Diensthund.
Die Durchsetzungsfähigkeit der Feldjägerkräfte wird durch den Wasserwerfer Yak deutlich erhöht. Durch das entschlossene und konsequente Vorgehen aller Kräfte ist auch diese Lage schnell unter Kontrolle.


Kampfstark und feuergewaltig


Es wird wieder lauter und die Besucher ahnen schon, was da kommt. Ein Geschützzug mit Panzerhaubitzen 2000 geht in der Nähe in Stellung. Diese können Ziele bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern wirkungsvoll bekämpfen. Ergänzt wird diese Feuerkraft durch das Mittlere Artillerie Raketensystem MARS 2 mit einer Reichweite von bis zu 80 Kilometern.
Nach der entsprechenden Feuervorbereitung durch die Artillerie treten nun die Panzertruppen mit ihren Kampfpanzern Leopard 2A6 und dem Schützenpanzer Marder 1A3 an – professionell, stark und feuergewaltig.

(Foto: EGB-Kräfte sichern ihre Zugriffsaktion)
Häuserkampf

Zur Kriegführung im “urbanen Umfeld” gehörte laut Bundeswehr auch der Häuserkampf, welcher in dem künstlich geschaffenen Ort “Heidedorf” stattfand. Dabei wurde folgendes Szenario “geübt”: Nachdem Spionagedrohnen und Spähpanzer vom Typ “Fennek” die Lage sondiert hatten, wurde eine Ortschaft “Haus für Haus freigekämpft” – “unter den hämmernden Salven aus den 20-Millimeter-Bordmaschinenkanonen der Schützenpanzer Marder, dem kreuzenden Feuer der Maschinengewehre und dem Flankenschutz durch die Kampfpanzer Leopard 2″.

(Foto: Gewässer sind kein Hindernis für den Bergepanzer Büffel)
Originalbericht Bundeswehr:

Unter den hämmernden Salven aus den 20-Millimeter-Bordmaschinenkanonen der Schützenpanzer Marder, dem kreuzenden Feuer der Maschinengewehre und dem Flankenschutz durch die Kampfpanzer Leopard 2, wird in Heidedorf nunmehr Haus für Haus freigekämpft.


Nach Angaben der Bundeswehr legten Pioniere dabei “Zugangssprengungen” zu einzelnen Gebäuden, während Panzergrenadiere das “rasche Vorgehen gegen kleinere Häuser-gruppen” vorführten und Scharfschützen den Ort “auf der Suche nach gefährlichen Punktzielen” beobachteten. Mit dem “Häuserkampf” allein war es der Truppe zufolge indes nicht getan; dieser bildete lediglich die “Voraussetzung für die rasche Fortsetzung des Angriffs in die tiefe Flanke der in der Tiefe aufgeklärten Feindkräfte”.
Die Bundeswehr ist laut eigenen Berichten vollauf zufrieden mit dem Ergebnis des Manövers. Doch auf eine wichtige Frage wurde in den Abschlussberichten nicht eingegangen:


Seit wann und warum probt die Bundeswehr den Einsatz gegen Volksaufstände bzw. innere Unruhen?

Hat sie dazu überhaupt ein Mandat?


In den Medien wurde über diese fragwürdige Übung überhaupt nicht berichtet. Auch das ist sehr verwunderlich.

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